Schmankerl.info

[ˈʃmankɐl] bairisch-österreichisch für: Leckerbissen, Gaumenfreude, Spezialität, Höhepunkt

Nudeln Kindertraum Tricolore

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Nudeln Kindertraum Tricolore

Dies ist jetzt kein normales Rezept, sondern eher eine Erinnerung an meine Lieblingsnudeln als Kind. Dies ganze gleich dreimal, so dass auf dem Teller mein Kindheitstraum wahr wurde. Die gekochten Nudeln wurden wie folgt veredelt: Butternudeln hier die gekochten Nudeln in Butter schwenken...

Tag: nudeln

Die Landküche ist wieder im Kommen

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Immer mehr Menschen haben Allergien und gerade bei Kindern kommen immer mehr Krankheiten auf, die es früher nicht so sehr gab. Seien es Nahrungsunverträglichkeiten, Neurodermitis oder ADHS. Haben einst nur Heilpraktiker Lebensmittel mit Inhaltsstoffen wie Glutamat, Farbstoffe und weitere künstlic...

Tag: kochen, landkuche

Ültje Erdnüsse mariniert mit Meersalz & Pfeffer

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Ültje mariniert hier erst die Erdnüssse, bevor sie gebacken werden. Die Nüsse sind so salzig, ohne zu sehr im Salz zu ersticken, wie es sonst oft der Fall ist. Vom Pfeffer merkt man allerdings kaum noch etwas. Doch ist der Geschmacksunterschied zu den normalen nüssen nicht groß genug, nur...

Tag: erdnusse, ultje

Felsenbirnen

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Felsenbirnen

Bei uns im Garten sind nun die Felsenbirnen reif. Doch mit Birnen haben die Früchte absolut nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um dunkelblaulila Beeren, die an einem Strauch wachsen. Unser Strauch ist mittlerweile bestimmt gute 3 Meter hoch. Die Beeren schmecken wie eine Mischung aus Hei...

Tag: beeren, felsenbirne, strauch

Nussbrot

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Nussbrot

Ein leckeres Brot, welches sich erstaunlich lange hält, wenn es nicht vorher aufgegessen wurde :-) Zutaten: 500 g Weizenmehl (Type 550) 100 g Roggenmehl (Type 1150) plus etwas zum Bearbeiten 20 g frische Hefe 1 Tl. brauner Rohrzucker 2 EI Zuckerrübensirup (Grafschafter Rübenkraut) ...

Tag: brot-2, nusse

Einträge zu Tag ‘Pilze’

Im September haben die Äpfel, Pilze und die bayerische Küche eine große Rolle eingenommen. Daher auch unsere passende Tischdeko zum Nachmachen:

stimmungsvolles Ergebnis

Unser Menü besteht aus folgenden Gängen:

Vorspeise: Obatzda auf Bauernbrot

Hauptgang: Apfel-Schweinebraten mit Knödel und Blaukraut

Nachtisch: Kiwi-Sorbet mit Sekt

Geschirr, Serviette und Gläser:

Zu diesem doch recht rustikalen Essen passt eine schöne herbstliche Dekoration direkt auf den Tisch.

Wir haben uns daher die Tischdecke gespart. Da zum Obatzden und zum Schweinsbraten ein Bier recht gut passt, dieses auch gleich dazu serviert. Die Kinder bekamen Karamalz, natürlich auch stilecht in Biergläsern.

Das Besteck haben wir einfach in die Servierten gewickelt. Dazu eine Papierserviette vor sich hinlegen. Nicht auseinanderfalten, eine Spitze zeigt nach vorne. Dann die Gabel auf die linke Hälfte legen, die linke Ecke darüber schlagen und die Gabel einmal umdrehen. Das Messer nun daneben legen und die untere Spitze nach oben klappen. Nun so lange von links nach rechts wickeln, bis das Messer auch gut eingeschlagen ist. Auf oder neben dem Teller legen.

Mitteldekoration:

Hierfür braucht man unsere Deko-Fliegenpilze etwas Moos, ein paar Blätter, Haselnüsse, Eicheln, Kastanien, Beeren und was man sonst noch so findet.

Deko in der Tischmitte

Als Unterlage haben wir eine farblich passende Serviette benutzt. Darauf dann das Moos verteilt. Die unterschiedlich hohen Pilze darauf angeordnet und mit Beeren, Nüssen, Blätter und Eicheln geschmückt.

Diese Zutaten haben die Kinder bei einem Spaziergang in der Nähe gefunden. Es ist schon erstaunlich, was so alles in der Stadt wächst ;-)

restliche Feinheiten

für unseren langen Tisch haben wir noch 2 Teelichter aufgestellt und von der Mitteldekoration ausgehend noch ein paar Blätter bis zum Rand verteilt. Leider haben wir nur Grüne gefunden. Damit da auch noch etwas Farbe rein kommt, haben wir ein paar Hagebutten und noch andere Rote Beeren dazwischen gestreut.

das fertige Ergebnis

Die meisten Pilze sind bereits recht sauber, vor allem die aus dem Supermarkt. Da reicht es, wenn der Stil etwas gekappt wird und der Pilzhut entweder mit einem weichen Bürstchen oder mit einem feuchten Küchenpapier gereinigt wird.

Der Trick mit dem Mehl hat bei mir bis jetzt noch nie funktioniert, da war immer Wasser nötig. Dieses sollte man beim Pilze putzen jedoch vermeiden, da sich die Pilze gerne damit vollsaugen und somit an Geschmack verlieren (verwässern). Wenn sie jedoch sehr dreckig sind, dann die Pilze in ein Sieb geben und unter fließenden Wasser das Sieb schwenken. So sind sie in Sekunden sauber und können sich so nicht mit Wasser vollsaugen.

Wenn die Pilze schon ein wenig angeschlagen sind, kann man die meisten Sorten auch schälen, doch das ist wirklich nur sehr selten nötig.

Ich mag die Pilze am liebsten, wenn sie sehr dünn geschnitten sind. Andere schwören auf ganze oder halbierte Schwammerl. Man sollte bei der Garzeit jedoch beachten, dass möglichst immer gleich große Stücke zusammen gegart werden. Kleinere Pilze eventuell etwas später zugeben.

Wenn Reste vom Essen übrig bleiben, können diese am nächsten Tag aufgewärmt werden. Allerdings nur, wenn sie vorher nicht warm gehalten wurden (das schadet den Pilzen) und sofort im Kühlschrank sauber und hygienisch gelagert wurden. Allerdings nicht mehr als 24 Stunden. Dann kann am nächsten Tag das Gericht gut erhitzt nochmals auf den Tisch kommen.

Unsere Großmütter haben ja Pilzgerichte nicht aufgewärmt, doch mit dem heutigen Kühlschränken und den guten hygienischen Bedingungen ist dies nun bedenkenlos möglich. Aber warm halten oder bei Raumtemperatur aufbewahren schadet heute noch genauso wie früher.

Zu Pilzgerichten passt übrigens hervorragend ein kräftiger Rotwein. Vorzugsweise ein Chianti, Shiraz oder Rjocha. Aber auch weiße Weine wie etwa ein Chardonnay oder ein Moskatel ist ein interessanter Begleiter zu kräftigen Pilzgerichten.

Wenn man Schwammerl suchen geht, kommt man meist mit einem größerem Fund heim, als man gerade verbrauchen kann.

Um die Pilze zu konservieren gibt es verschiedene Methoden.

  1. Die meisten Pilze können gut eingefroren werden. Dazu die größeren Stücke in Scheiben schneiden und einfrieren.  Der Nachteil an dieser Methode ist, dass der Geschmack oft verwässert wird.
  2. Pilze lassen sich sehr gut in Öl einlegen und können so mehrere Monate aufbewahrt werden. Zudem kann man mit dem so aromatisierten Öl viele Gerichte verfeinern. Ein tolles Rezept habe ich unter einmachen.info gefunden.Dörrautomat
  3. Wir haben unseren Fund getrocknet. Dazu haben wir einen Dörrautomaten genutzt. Dazu mussten wir die Schwammerl in dünne Scheiben schneiden (max. 5 mm dick) und nach etwa 5 Stunden waren die Pilze richtig trocken. Diese Pilze lassen sich jetzt mehrere Monate aufbewahren.  Wenn man die Pilze wieder verwenden möchte, dann legt man die benötigte Menge einfach für etwa 2 Stunden in heißes Wasser ein. Dabei vervierfacht sich etwa das Gewicht der Pilze. Das Einweichwasser kann man dann auch noch zum Kochen benutzen.

Ich persönlich mag die industriellen Konserven nicht besonders gerne, doch soll es Leute geben, die diese lieben. Doch das bleibt natürlich jeden überlassen. Getrocknete Steinpilze gibt es mittlerweile in jedem gut sortierten Supermarkt, genauso wie gefrorene Pilzmischungen.

Zutaten

20 g getrocknete Steinpilze

500 ml Sahne

500 g Spaghetti

frisch geriebener Parmesan

Salz

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Pilzlexikon

Wenn man mal nachschauen will, welchen Pilz man den im Wald so gesehen hat, kann man dies im Pilzlexikon tun.

Natürlich gibt es diese auch in Buchform, doch möchte man für den Blick auf eine einzelne Seite nicht gleich ein komplettes Buch kaufen.

Hier kann ich die Seite Pilzlexikon.eu empfehlen. Verschiedene Pilze werden mit deutschen und lateinischen Namen vorgestellt. Auch das Aussehen wird mit Fotos ergänzt und weitere deutsche Namen und auch das giftige Gegenstück wird genau erklärt, genauso wie die wichtigsten Merkmale.

Aber auch auf die Gefährdung und eventuellen chemischen Reaktionen oder Giftstoffe im Pilz wird eingegangen.

Die Suche lässt sich über die Navigation gut erreichen und funktioniert auch bei Eigennamen.

Und wer doch lieber ein Pilzlexikon mit im Wald dabei haben möchte, kann dieses mal anschauen :

Speisepilze

Oder wie der Bayer sagt: Schwammerl. Richtig zubereitet können Speispilze eine echte Delikatesse, oder um bei dem Blog zu bleiben, ein richtiges Schmankerl sein.

Einer der beliebtesten Pilze ist wohl der Champignon. Er ist wahrscheinlich deshalb so beliebt und begehrt, da er sich gut züchten lässt (im Gegensatz zu anderen Arten) und somit die Gefahr gebannt ist einen giftigen Pilz zu erwischen.

Doch leider kann er mit dem Aroma von frischen Waldpilzen nicht mithalten. Aus diesem Grund sind die Steinpilze, Maroni oder Pfifferlinge auch so beliebt. Dieses unvergleichliche Aroma nach Wald. Diese Pilze brauchen oft keine großartige Würzung um einem Gericht eine besondere Note zu verleihen.

Es gibt sogar einen Speisepilz der oft nur für das Aroma eingesetzt wird: der Trüffel. Leider kann man diesen besonderen Pilz nicht selbst suchen gehen. Denn dieses Schmankerl wächst unter der Erde und muss von speziell ausgebildeten Hunden oder Schweinen erschnüffelt werden.

Doch Steinpilze, Maroni oder Pfifferlinge und andere Pilze kann man gut selbst suchen. Ein schöner Spaziergang im Wald kann der ganzen Familie so Spaß machen.

Meine Männer konnten letzte Woche im Urlaub davon gar nicht genug bekommen. smile_nerd

Wir hatten das Glück, dass am Urlaubsort pilzkundige Führer uns den Anfang erleichtert haben. Doch sobald man den Unterschied zwischen giftigen und essbaren Pilzen kennen gelernt hat, steht der eigenen Suche nichts mehr im Wege. Viele Volkshochschulen bieten auch Pilzführungen an.

Pfifferling, Maroni und SteinpilzUnser Fund in Österreich – der Maroni, oder wie er da heißt, der Herrenpilz war wirklich riesig. Leider haben Würmer schon vorgekostet und wir konnten somit nur noch den Stil verwenden :-(