Nur die Früchte der Edelkastanie sind eßbar und gerade im Herbst oder im Winter eine leckere Knabberei. Doch nicht nur pur lassen sich die Früchte gut verspeisen. Sie lassen sich auch gut verschieden verarbeiten. Doch was immer gleich ist:
die braune und feste Schale muss ab.
Am einfachsten ist es, wenn man die Kastanie mit einem Sägemesser auf der gewölbten Seite kreuzweise einritzt. Dann im heißen Backofen bei etwa 200 °C für 10 Minuten rösten. Dabei platzt die Schale auf und die Maronis lassen sich dann gut schälen.
Statt dem Backofen kann man auch die Maronis im Holzofen (in einem seperaten Fach oder in der Glut) rösten oder sogar im kochenden Wasser die Schalen zum Platzen bringen.
Dann können die Kastanien gut verarbeitet werden. Entweder als pur, als Füllung oder als Beilage. Kastanien schmecken süß oder herzhaft gleich gut.
Interessant für Allergiker: Kastanien enthalten keine Gluten. Dadurch kann das (hier seltene) Kastanienmehl gut verwendet werden.
Kastanien sind sehr sättigend, deshalb braucht man neben den Kastanien oft keine Sättigungsbeilage mehr. In Österreich, Schweiz und Italien ist Maroni-Eis sehr beliebt.
Wer genaueres wissen will, kann noch einen Blick ins Lebensmittel-Lexikon werfen.