Schmankerl.info

[ˈʃmankɐl] bairisch-österreichisch für: Leckerbissen, Gaumenfreude, Spezialität, Höhepunkt

Wir haben vor einigen Jahren ein italienisches Kochbuch gekauft – und ja, dort war die Ostertorte dabei.

Ihr meint jetzt sicher, dass es sich sicher um eine Süßspeise handle. Das tut es aber nicht. Es ist eine Spinattorte. Iris hat eine “Idiotensichere” Anleitung gewünscht. Was wir natürlich arrangieren können.

Zutaten:

  • 1 Pkg. Strudelteig oder Blätterteig (Wir benützen gerne den Tante Pfanni, eben weil er so viele Teile hat, und somit kann man eine bessere Torte machen, ganz fleißige können den Strudelteig selber machen)
  • 1 Pkg. Spinat (wenn man Rahmspinat verwendet – wie wir – dann sollte man die Sahne reduzieren)
  • 1 EL Semmelbrösel
  • 3 EL Sahne
  • 1 Ei
  • 1 TL Oregano
  • Salz, Pfeffer
  • 250 g Ricotta
  • 4 Eier
  • 2 EL Parmesan

Zubereitung:

Springform einfetten.
Spinat, Semmelbrösel, Sahne, Ei Oregano, Salz, Pfeffer und Ricotta vermischen. Nun eine Lage des Strudelteigs in die Springform legen. Mit ein paar Tropfen Olivenöl einpinseln. Eine 2. Lage Teig auf die 1. Lage, wieder mit Olivenöl einstreichen. Mit den Teiglagen solange fortfahren, bis die Hälfte des Teigs aufgebraucht ist. Einen Rand stehen Lassen! Die Letzte Lage nicht mehr mit Öl bestreichen.

Nun die Spinatmasse in die Sprinform füllen und gleichmäßig verteilen. Nun 4 Kuhlen ind die Masse drücken und in jede Kuhle ein Ei gleiten lassen. Das Eigelb soll nicht verletzt werden. Pfeffern und Salzen. Parmesan draufraspeln.

Danach mit den restlichen Blätterteigblätterneinzeln wieder mit Öl bestreichen. Den überstehenden Rand nach innen einrollen. Mit einem Zahnstocher in die oberste Teigdecke stechen und möglichst die Eidotter nicht verletzen. Die Teigoberfläche nochmals mit Öl bestreichen.

Im vorgeheiztem Backofen bei 180°C ca. 45 min. backen. Warm servieren.

Guten Appetit!:tongue:

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5 Responses to “Ostertorte – Eine vor Jahren geschaffene Tradition unserer Familie”

  1. Iris sagt:

    Danke, Torben, das ist ja wirklich idiotensicher. Man muss ja nicht mal selbst einen Teig herstellen. Wenn das nicht klappt, geb ich das Kochen und Backen ganz auf.

  2. Iris sagt:

    Also, heute hab ich nun das Rezept ausprobiert. Es ging wirklich leicht und hat sehr gut geschmeckt. Allerdings hatte ich das Problem, dass die Füllung nach dem Anschneiden sich als doch sehr flüssig erwies. Was kann ich da noch verändern? Hatte ich vielleicht im Verhältnis zum Käse zu viel Spinat? Über einen Insidertipp wäre ich sehr dankbar fürs nächste Mal!

    • Torben sagt:

      Hast du den Spinat abtropfen lassen?
      Und hast du das Parniermehl drinnen?
      Wenn nicht, ist das der gewünschte Insider-tipp
      Dein Torben

  3. Iris sagt:

    War eigentlich alles drin, was du geschrieben hast. Ich hatte sogar noch die Sahne weggelassen, weils mir schon so cremig vorkam. Naja, da nehme ich nächstes Mal vielleicht mehr Paniermehl. Denn ein nächstes Mal wird es difinitiv geben, weil es so lecker war.

    LG Iris

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