Eine Mutter macht sich zwangsläufig Gedanken über das Essen. Und wenn noch ein paar Pfund auf den Rippen zuviel ist (nur bei der Mutter) kommen oft Gedanken zu einer Diät dazu. Darüberhinaus fehlt oft die Zeit oder schlichtweg die Lust und das schlechte Gewissen plagt.
Doch was ist gesunde Ernährung überhaupt? Welche Ernährung tut auch mir gut und ist familientauglich – aber ohne gleich auf meinen Hüften zu landen? Auch wenn ich abends nur eiweißreich essen soll – hier macht meine Familie nicht mit, denn einmal am Tag essen wir zusammen – am Abend. Hier streikt die Familie, die irgendwann auch wieder Nudeln will oder mal eine Pizza oder Risotto etc. Ich halte es nicht aus, alleine an meinem Salat zu kauen und die Kinder essen dann zusammen mit Papa Kaiserschmarrn. Und seiner ist mindestens 5 Sterne wert (Rezepte von einem Koch zu bekommen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Frage: Wieviel Mehl? – Antwort – Weiß nicht, dass muss ich sehen xD )
Ich gebe zu, dass ich mittlerweile ein sehr komisches Verhältnis zum Essen entwickelt habe. Einerseits koche ich gerne und anscheinend auch gut, aber andererseits sind es nicht immer die kalorienärmsten Gerichte. Auch weil eben die Familie mal etwas anderes möchte als immer nur fettarm. (diese Gerichte bekommt ihr meist hier nicht mit, denn die sind auch ehrlich nicht sooooo toll). Eine ganze Weile habe ich es mit WeightWatchers probiert. Die Rezepte sind auch ganz gut und es kommen immer noch einige zum Einsatz, doch irgendwann kann man es nicht mehr sehen, diese Art zu kochen. Genauso wie ich die Punktezählung nicht mehr durchhalte. Egal wie oft ich anfange – und sofort wieder schwindle.
Meiner Freundin mit einer anderen “Diät” / Ernährungsumstellung geht es nicht besser. Klar, kann man es eine ganze Weile durchziehen, sogar ein Jahr – aber irgendwann ist die Luft raus.
Also muss eine Ernährungsform her, die dauerhaft gesund, familientauglich und lecker ist.
Deshalb werde ich nun ein Experiment starten (und Euch davon berichten)
7 Tage – 7 Themen – 7 Wochen
Dies entspricht genau der Fastenzeit, wenn man bereits am Faschingsmontag beginnt.
Ich habe mir vorgenommen jeden Tag zu kochen (und kein schnelles Fertigfutter, wenn mal keine Zeit ist) und zwar jeden Tag ein anderes Thema:
- Süßspeise wie etwa Dampfnudeln etc.
- Fleisch
- Nudeln
- Gemüse
- Suppe/Salat
- Fisch
- Kartoffeln oder Reis (herzhaft)
- Kuchen
Es wird also nur noch einmal in der Woche ein Fleischgericht geben und auch nur einmal in der Woche ein Nudelgericht. Als Neuerung haben sich hier wöchentlich Fisch, eine wöchentliches Gemüsegericht und eine wöchentliche Suppe eingeschlichen, die vorher nicht auf dem Plan waren.
Damit die Lust auf Süßes nicht unkontrollierbar bei mir wird, gibt es nichts, außer der Süßspeise (die ich meist eh nicht so gerne mag) und eben einen Kuchen. Hier habe ich wenigstens die Kontrolle, was drinsteckt.
Durch dieses System komme ich zumindest einer ausgewogenen Mischkost recht nahe.
Als weitere “Schwierigkeit” werde ich nur neue Rezepte testen. Viele irgendwann vor gefühlten 100 Jahren aus einer Zeitschrift rausgerissen und aufgeklebt (sorry also, wenn es mit den Quellenangaben nicht klappt). Damit sich dieser Wust lichtet, werde ich also experimentieren.
Zusätzlich kommen wie bisher auch die Rezepte aus der Bayerischen Küche zum Einsatz. Die Zeit der Schmalzgebäcke sind nun vorbei :-) und es wird (ein wenig, aber wirklich nur wenig) auf die Kalorien geschielt. Denn eines möchte ich nicht: eine Diät! Es soll eine dauerhaften Umstellung möglich sein – aber das werde ich erst nach diesen 7 Wochen entscheiden.
Ich bin gespannt, wie sich das System bewährt und es ist wirklich so, dass jedes Familienmitglied einen Bereich eigentlich so gar nicht mag – bzw. wo es schwer fällt, dieses Gericht einmal die Woche zu bekommen. Bei mir ist es der Fisch, beim Großen die Suppe und mein Mann und der Kleine sind sich beim Gemüse einig.
Ich freue mich auf Kommentare von Euch und vielleicht mag ja auch Jemand mitmachen?!
Start: Montag den 07.03.2011
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28.Feb.2011
Genau so, wie du es in deinem Beitrag beschrieben hast, geht es mir auch. Nur das ich gesundheitsbedingt ernsthaft und langfristig eine Ernaehrungsumstellung einhalten muss (wenn das mal so einfach waere). Ich bin wirklich gespannt auf die sieben Wochen und werde regelmaessig mal zum “kontrollieren” kommen
Natuerlich hoffe ich auch ein paar Anregungen fuer meinen Speiseplan zu finden.
Viel Durchhaltevermoegen!!!
Das freut mich sehr!
Wir werden natürlich empfehlenswerte Rezepte eintragen!
[...] einen läuft bei uns das Experiment 7 Tage 7 Wochen 7 Themen auf Schmankerl, bei dem wir unsere Ernährung diesmal hoffentlich sinnvoll auf gesunde Mischkost [...]